Sonderausstellung

Beata Ewa Białecka „GEMÄLDE IN DER KLEIDUNG“

10. Mai - 31. Juli 2024

Kuratorin der Ausstellung: Anna Kempa-Gąsior

ÜBER DIE AUSSTELLUNG

„In meiner Malerei verbinde ich die Ikonosphäre der Moderne mit der religiösen Ikonographie. Ich betone das Verhältnis von Populärkultur und sogenannter Hochkunst. Auf diese Weise haben die Gemälde ein kulturelles Gedächtnis und eine Erinnerung an die jüngste Zeit. Die Werbeslogans bekannter Modemarken, die ich dem Bild beifüge (Thank God I’m a Woman, Intimissimi, Reserved, Top secret, Let’s everybody be mystique usw.), geben den Welten des Sakralen und des Profanen die Möglichkeit, sich zu begegnen und sogar zu kommunizieren. Auf diese Weise mache ich auf die Tatsache aufmerksam, dass wir immer mehr in die Konsumkultur eintauchen, und die Bilder sind eine Frage nach dem Leiden, das mit dem ewig unersättlichen Auge verbunden ist, das sich ständig nach dem Neuen, dem Anderen sehnt.

Das andere, ebenso wichtige Phänomen, mit dem ich mich in der Malerei beschäftige, ist das nicht nur pragmatische, sondern vor allem kontemplative „Einkleiden“ des Bildes, d.h. das Anlegen von so genannten „Hemden“, die von der östlichen Tradition inspiriert sind, von Marienkleidern, liturgischen Gewändern, und das eigentliche Bemalen oder Besticken derselben. Die Stickerei ist hier ein meditatives Phänomen, das sowohl Schmerzen als auch Nerven beruhigt. Das „bekleidete“ Bild wird markant, erhaben, fast eschatologisch und führt den Betrachter in eine spirituelle Realität ein.

Monochromatyczny obraz przedstawiający osobę trzymającą dziecko i siedzącego na dłoni gołębia, całość ukazana na ciemnym tle.

Konterfeis – oder Sargbilder – sind Gemälde, die für ein Abschiedsritual bestimmt sind. Die Bilder verleihen dem Verstorbenen einen symbolischen Körper, indem sie den abwesenden Körper durch das gegenwärtige Bild ersetzen. Und so wie man den Verstorbenen in einen Sarg kleidet, kleide ich den Körper des Gemäldes – ich ziehe ein Trauerkleid an, sticke Blumen um den Kopf, führe eine Art Übergangsritual durch“.

Beata Ewa Białecka

ÜBER DIE AUTORIN

Beata Ewa Białecka – geboren 1966 in Mikołów. Absolventin der Fakultät für Staffeleimalerei an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau. Diplom im Atelier von Prof. Jerzy Nowosielski (1992). Verleihung der goldenen Primus Inter Pares-Plakette der Akademie der Schönen Künste in Krakau (1992). Stipendiatin der Akademie der Bildenden Künste in Krakau (sechsmonatiger Aufenthalt in Syke, Deutschland, 1991), des Ministers für Kultur und Nationales Erbe (1999), des Bürgermeisters der Stadt Danzig (2005, 2017, 2022) und des Marschalls der Woiwodschaft Pommern (2006, 2008, 2011, 2018). Nominiert für den „Polityka“-Pass in der Kategorie Bildende Kunst (2007) und den Sovereign European Art Prize (2008). Gewinnerin des Preises Neue Tendenzen in der polnischen Malerei 2, BWA Bydgoszcz (2011). Gewinnerin des Großen Preises des Ministers für Kultur und Nationales Erbe der 6. Sacrum Triennale „Kunst gegen das Böse“, Städtische Kunstgalerie in Częstochowa (2006) und des Großen Preises des 21. Festivals der zeitgenössischen polnischen Malerei, Schloss der Pommerschen Herzöge in Szczecin (2006). Auszeichnung durch die Jury des 36. Nationalen Wettbewerbs für zeitgenössische Malerei „Bielska Jesień“, Galerie Bielska BWA in Bielsko-Biała (2003) und durch die Redaktion der Vierteljahresschrift „Artluk“ Art on the Fall (2010). Nominiert für den Pommerschen Kunstpreis 2016 (Danzig, 2017) und für die Pommerschen Stürme, ein Plebiszit der „Gazeta Wyborcza“ der Dreistadt und des Marschallamtes der Woiwodschaft Pommern (in der Kategorie Person des Jahres in der Kultur, Danzig, 2019). Preisträger des Pommerschen Kunstpreises für 2018 (Gdańsk, 2019). Nominiert für den Kazimierz-Ostrowski-Preis für 2021 (2022).

Übersetzt mit DeepL

EHRENPATRONAT

Herb powiatu tarnogórskiego - żółty orzeł z odjętym ogonem i nogami, a pod nim biała róża z czerwonym kielichem na niebieskim tle.

STAROSTA POWIATU TARNOGÓRSKIEGO

Herb gminy Świerklaniec.

WÓJT GMINY ŚWIERKLANIEC

MEDIENPATRONAT

Czerwony napis Gwarek
:pgp nowe radio/88,7 FM Piekary
Napis Ślązag
Logo artpost, dwumiesięcznik kulturalny